Mein Lauferfolg – Da rockt die Burg

Bis ich 19 wurde war ich eine begeisterte und sehr ehrgeizige Freizeit-Läuferin. Bei dem ein oder anderen Volkslauf wollte ich es schonmal wissen und kämpfte nicht nur gegen die Uhr, sondern auch gegen meine Konkurrenten.
Nach dem Abi und mit Beginn des Studiums bin ich vom reinen Laufsport ziemlich abgekommen und hab` mich immer mehr für Fitness interessiert. Laufen ist trotzdem noch immer eine Sportart, die mir liegt und die ich sehr gerne mache. Da sowohl meine Schwester als auch mein Vater ambitionierte Läufer sind (Halbmarathon und Marathon) habe ich mich dazu entschlossen, auch ohne vorheriges Lauftraining, zu einem Berglauf über 7,1 km anzumelden.



Mutig? Ich weiß nicht. Denn da ich der absoluten Überzeugung bin, dass das richtige Fitnesstraining (wie ich es in meinen Workouts zeige) uns auch für klassische Ausdauersportarten wappnen kann, war ich überzeugt, dass das geht.
Ich gehe ab und zu mit meiner Jack Russel Dame laufen, aber in den letzten Wochen bin ich gar nicht oder maximal 1 x pro Woche locker joggen gewesen. Mein Ziel war es die Strecke auf die Nanstein Ruine in Landstuhl bei Kaiserslautern in der Pfalz in unter 40 Minuten hoch zu laufen. Zugegebenermaßen ist das nicht die Zeitvorgabe, die Spitzenläufer meistern, aber immer noch schnell genug für eine derzeitige „Nicht-Läuferin“ :-).



Das Ziel habe ich mit genau 38:09 min erreicht und meine Erwartungen somit sogar übertroffen. Zu meiner Begeisterung bin ich sogar 3. meiner Altersklasse geworden ( von 14 Teilnehmerinnen unter 30 ) und durfte somit neben einer Urkunde auch noch eine Flasche Gewinner- Sekt in Händen halten.
Was soll ich sagen? Ich bin wirklich glücklich und zufrieden mit meiner persönlichen Leistung und sehe mein Konzept bestätigt. Training mit dem eigenen Körpergewicht und einfachem Equipment, in kurzen intensiven Intervallen haben mich so fit gemacht, dass ich einen 7 km Berg hoch laufen kann, ohne danach ein Sauerstoffzelt zu benötigen :-)!
Meinen müden Beinen gönne ich ein entspannendes Bad und freue mich schon auf ein nächstes Workout….wer weiß, vielleicht macht es mich beim nächsten Mal noch ein wenig schneller :-).



Natürlich sollte ich noch erwähnen, dass ich Unterstützung bekommen habe. Meine Schwester, Hannah, war mir dicht auf den Fersen (Zielzeit: 40:23 min)…..ein richtiger Familienlauf eben – und das bei strahlendem Sonnenschein!




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