Plastikflaschen ungesund – macht Dich Dein Wasser dick und krank?

Mindestens zwei Liter reines Wasser solltest Du jeden Tag trinken. So wird es meistens empfohlen. Wasser sorgt nicht nur dafür, dass Du nicht dehydrierst, es hilft Deinem Körper auch Giftstoffe auszuschwemmen und Körperfett schneller abzubauen.

Was aber, wenn Dich Wasser stattdessen dick und krank macht? Leider kommt das viel häufiger vor, als Du vielleicht vermutest. Durch Chemikalien in Flaschen und Dosen können ernsthafte Gesundheitsprobleme entstehen, Die sich leider oft erst viel später bemerkbar machen.

Plastikflaschen ungesund – diese Chemikalien machen krank!

In diesem Artikel möchte ich Dir deshalb eine der gefährlichsten Chemikalien vorstellen und was Du tun kannst um Dich und Deine Gesundheit zu schützen.

Vielleicht hast Du schon einmal von Bisphenol A (BPA) gehört. Bisphenol ist Bestandteil vieler Plastikflaschen und kommt zudem in der Innenbeschichtung von Konservendosen vor. BPA gehört zu der Gruppe der Xenoöstrogene, die nachweislich (leider in Tierversuchen getestet) zu Gesundheitsproblemen führen. Im Labor hat man festgestellt, dass Xenoöstrogene zu Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Fruchtbarkeitsstörungen, Fehlgeburten und sogar zu Krebs führen kann. Außerdem veranlasst es den Körper vermehrt Fett in der Bauchregion zu speichern, was wiederum ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führt.

Falls Du Dir jetzt denkst, dass sicherlich eine hohe Menge an BPA nötig ist, um solche drastischen Folgen zu haben, muss ich Dich leider enttäuschen. In Tierversuchen haben schon erschreckend niedrige Dosierungen zu den genannten Auswirkungen geführt. Außerdem addiert sich unser unfreiwilliger Konsum an Xenoöstrogenen über die Lebensjahre zu einer wirklich beachtlichen Menge.

Polycarbonatflaschen und Konservendosen geben BPA an die Flüssigkeit oder die Lebensmittel im Inneren ab, wodurch es anschließend in Deinen Körper gelangt. Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung wird durch die Wärme vermehrt BPA freigesetzt. Kein schöner Gedanke, dass das Getränk nach dem Training dem Körper eher schadet als nützt, oder? Alle Produkte die Tomaten oder Tomatensoße enthalten zählen zu den schlimmsten Übeltätern, da durch die natürliche Säure in den Tomaten das BPA noch besser aufgenommen werden kann.

Leider handelt es sich nicht um Einzelfälle. Eine Studie der Umweltorganisation „Enviromental Working Group“ hat herausgefunden, dass BPA  in den Körpern von 95%  aller US Bürger nachgewiesen werden kann. Auch in Europa sehen die Zahlen sicherlich nicht viel besser aus.

Xenoöstrogene haben die Eigenschaft schon in geringen Mengen den Wachstum der Fettzellen zu fördern. Diese bilden sich vermehrt in der Bauchregion, auch bekannt als Bauchfett, welches auch von Ärzten als das „gefährlichste“ Fett angesehen wird.

Was kannst Du also tun, um Deine Gesundheit zu schützen?

Es hilft Dir natürlich nicht, wenn ich Dir einfach  Horrorgeschichten erzähle. Ich denke aber, dass es sehr wichtig ist, sich über die alltäglichen Gesundheitsgefahren bewusst zu sein. Ich möchte, dass Du weißt, was Du tagtäglich konsumierst. Was Du aus meinen Infos und Tipps machst, bleibt natürlich Dir überlassen. Ich bin auch der Meinung, dass man sich nicht völlig verrückt machen darf. Trotzdem versuche ich Ungesundes und Gesundheitsgefährdendes so gut wie möglich zu vermeiden. Wenn Du derselben Meinung bist, wird Dir folgende Zusammenstellung hoffentlich helfen, Xenoöstrogene zu vermeiden.

1.)  Finger weg von Konservendosen

Versuche immer alle Lebensmittel frisch zu kaufen. Die meisten Konserven enthalten BPA, das hier (durch die lange Haltbarkeit) besonders viel Zeit hat in die Lebensmittel überzugehen. Wenn es einmal gar nicht geht, dann versuche auf Gläser zurückzugreifen (das ist eine bessere Alternative, wenn auch nicht so gut wie frisch)

2.)  Was sagt das Etikett?

Schau immer auf das Etikett. Nicht alle Plastikflaschen enthalten BPA. Falls es BPA frei ist, findest Du einen Hinweis auf dem Etikett. Dasselbe gilt übrigens auch für Frischhaltefolie und Tiefkühlbeutel.

3.)  Keine Mikrowelle

Versuche Dein Essen am besten nie in der Mikrowelle zu erwärmen. Falls Du unbedingt die Mikrowelle benutzen möchtest, erwärme Dein Essen nie in Plastikbehältern, da durch die Wärme noch mehr BPA in die Nahrung gelangt.

Xenoöstrogene sind sicherlich nicht die einzige alltägliche Gefahrenquelle für Deine Gesundheit. Allerdings tust Du Deiner Gesundheit wirklich etwas Gutes, wenn Du versuchst, sie zu vermeiden.

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Ich wünsche Dir viel Gesundheit,

Deine Karla

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2 Responses to Plastikflaschen ungesund – macht Dich Dein Wasser dick und krank?

  1. Rohit 14. Mai 2013 at 14:20 #

    Hey Karla,
    wirklich toller Artikel! Am liebsten wäre mir das österreichische Quellwasser aus den Bergen. Doch seit ich in Hamburg wohne geht das leider nicht mehr. Ich schmeckt sehr deutlich den Unterschied wenn ich in meiner alten Heimat bin. Dein Artikel macht wieder bewusst das Wasser nicht gleich Wasser ist.

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Rohit

  2. Stefan 17. Mai 2013 at 10:22 #

    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen, besonders weil ich erst vor ein paar Tagen die Doku „Plastic Planet“ gesehen habe. Erschreckend sag ich da nur. Man hat schon oft gehört das das Wasser in Plastikflaschen bei Sonneneinstrahlung schädliche Stoffe abgibt aber das es so krass ist auch mit allen anderen Plastiksachen hätte ich nie für möglich gehalten.
    es geht natürlich nicht von heute auf morgen sich komplett umzustellen aber ich habe angefangen mein Wasser nur noch aus einem Glas zu trinken. Meinen Kindern habe ich zum mitnehmen Metallflaschen gekauft und habe viele Tuppersachen entsorgt da durch Beschädigungen auch vermehrt Stoffe in die nahrung abgegeben werden.

    Viele Grüße

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